Am 3. November 2026 wählen US-Amerikaner bei den Zwischenwahlen eine neue Zusammensetzung des U.S. Repräsentantenhaus sowie ein Drittel der Sitze im U.S. Senat. In einer Vorschau für die Denkfabrik „Perikles Projekt“ informiert Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss, der Inhaber von „1600 Pennsylvania“, über die Wahlen zur Halbzeit der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump:
Die drei Wahlen zu deutschen Landesparlamenten im Spätsommer dieses Jahres sorgten für tektonische Verschiebungen. Die Erosion der Volksparteien CDU und SPD setzte sich fort, während die politischen Ränder um AfD und Die Linke weiter an Stärke gewannen. In den USA nahm das Erstarken radikaler Kräfte hingegen schon mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 an Fahrt auf.
Aus Protest gegen die staatlichen Finanzhilfen für Banken und Unternehmen formierten sich im gesamten Land lose Tea-Party-Gruppierungen, deren zahlreiche libertäre und erzkonservative Anhänger sich in den darauffolgenden Jahren mit Erfolg den Vorwahlen in der Republikanischen Partei stellten. Infolgedessen gewannen Republikaner bei den Zwischenwahlen 2010 insgesamt 63 Sitze im U.S. Repräsentantenhaus und sechs Sitze im U.S. Senat hinzu. Es war ein historischer Erdrutschsieg, der das Regieren für Präsident Barack Obama erheblich erschwerte.
Die gesamte Analyse ist auf der Website des „Perikles Projekt“ zu lesen (hier klicken).


Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter. Bildquelle: Perikles Projekt.
