Die Macht der Zukunftserzählung. Was die Bundesregierung von Abraham Lincoln, John F. Kennedy, Martin Luther King und Barack Obama lernen kann.

von Kai-Uwe Hülss

Große politische Reformen brauchen mehr als gute Konzepte. In einer Analyse für „Die Politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss, der Inhaber von „1600 Pennsylvania“, was die Bundesregierung von den Zukunftserzählungen Abraham Lincolns, John F. Kennedys, Martin Luther Kings und Barack Obamas lernen kann.

Die 250-jährige Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika wurde von mitreißenden Reden geprägt. Erinnert sei an die Gettysburg-Address von Präsident Abraham Lincoln im Jahr 1863. In nur 272 Wörtern definierte der erste republikanische US-Präsident die Zielsetzung im Amerikanischen Bürgerkrieg neu: Es gehe nicht nur um die Erhaltung der Union, so Lincoln. Vielmehr stelle die militärische Auseinandersetzung mit den abtrünnigen Konföderierten Staaten eine Bewährungsprobe für die Demokratie im Allgemeinen dar. Lincolns Formulierung einer „Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“ definiert bis heute das Wesen einer jeden modernen Demokratie.

Knapp einhundert Jahre später ließ Präsident John F. Kennedy aufhorchen, als er bei seiner Amtseinführung an die Eigenverantwortung der US-Amerikaner appellierte: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Der Demokrat forderte seine Landsleute auf, sich mehr um das Gemeinwohl zu kümmern. Als Präsident initiierte Kennedy das Peace Corps, das bis heute freiwillige Helfer in Länder der Dritten Welt entsendet, um Entwicklungshilfe zu leisten. Ursprünglich sollte mit der Organisation im Kalten Krieg dem Einfluss der Sowjetunion die US-amerikanische Soft Power entgegengesetzt werden.

Die gesamte Analyse ist auf der Website der Zeitschrift „Die Politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung zu lesen (hier klicken).


Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter. Bildquelle: „Die Politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung.