#NeverForget: 25 Jahre 11. September 2001

von Kai-Uwe Hülss

Vor 25 Jahren residierte der Sozialdemokrat Gerhard Schröder im Bundeskanzleramt, der Grüne Joschka Fischer prägte bereits seit drei Jahren die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Neu ins Amt kam indes Klaus Wowereit, der im Juni 2001 nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Eberhard Diepgen zum (Party-) Bürgermeister der Hauptstadt Berlin gewählt wurde. Sonntags Abend nach dem Tatort ordnete Sabine Christiansen in der ARD die Geschehnisse der Woche ein.

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In sportlicher Rückschau prägte der FC Bayern München, der unter Trainer Ottmar Hitzfeld Deutscher Meister und Champions League Sieger wurde, den europäischen Vereinsfußball im Jahr 2001. Auf dem Münchner Marienplatz gab es also reichlich Grund zum Feiern. Auf der Loveparade in Berlin, die im Juli mehr als 800.000 Teilnehmer unter dem Motto „Join the Love Republic“ auf die Straße des 17. Juni anzog, wurde ohnehin ausgelassen das Leben zelebriert.

Es sollte einer der letzten unbeschwerten Veranstaltungen sein, bevor am 11. September 2001 eine neue Zeitrechnung begann. Mit ihren Anschlägen auf das World Trade Center in New York City griffen nämlich Islamisten die freie Welt und das Symbol der kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft ebenso direkt an wie die militärische Supermacht USA mit einem Anschlag auf das Verteidigungsministerium in Washington D.C. Der nachfolgende Beitrag blickt auf die Ereignisse vor 25 Jahren zurück.

Die Terroranschläge des 11. September 2001




Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.