Alles neu macht der Mai

von Kai-Uwe Hülss

Wer kennt ihn nicht, den Ausdruck „Alles neu macht der Mai“? Dass es sich hierbei um einen in der Linguistik als „geflügeltes Wort“ bezeichneten Ausspruch handelt, dürfte allerdings nur Fachleuten bekannt sein. „Alles neu macht der Mai“ geht nämlich auf ein altes deutsches Volkslied zurück, das von Hermann Adam von Kamp im Jahr 1818 geschrieben wurde.

„Alles neu macht der Mai“ ist auch das Motto dieser Website: Seit diesem Monat erstrahlt 1600 Pennsylvania nämlich in einem neuen Design. Schwarze Serifenschriften auf einem off-whitefarbenen Hintergrund verbessern die Lesbarkeit merklich. Zudem wurde der Fokus auf Inhalte, Analysen und Informationen zur US-Politik intensiviert.

Neben den äußeren Veränderungen gibt es auch eine wichtige Neuerung bei der Erreichbarkeit der Website. 1600 Pennsylvania ist nämlich ab sofort auch unter https://1600pennsylvania.de erreichbar. Die bisherige Adresse https://blog1600penn.com bleibt noch bis Mitte August bestehen. Heißt: Legt euch schon jetzt die neue URL in euren Favoriten ab.

Bitte empfehlt 1600 Pennsylvania weiter und macht die Adressänderung bei eurer Familie, euren Freunden und Kollegen bekannt. Ebenso sei euch für eure monetäre Unterstützung gedankt; Informationen hierzu gibt es auf der Seite „Freiwillige Zahlungen“.

Alles neu macht der Mai,
Macht die Seele frisch und frei.
Laßt das Haus, kommt hinaus!
Windet einen Strauß!
Rings erglänzet Sonnenschein,
Duftend prangen Flur und Hain:
Vogelsang, Hörnerklang
Tönt den Wald entlang.

Wir durchzieh’n Saaten grün,
Haine, die ergötzend blüh’n,
Waldespracht, neu gemacht
Nach des Winters Nacht.
Dort im Schatten an dem Quell
Rieselnd munter silberhell
Klein und Groß ruht im Moos,
Wie im weichen Schoß.

Hier und dort, fort und fort,
Wo wir ziehen, Ort für Ort,
Alles freut sich der Zeit,
Die verschönt erneut.
Widerschein der Schöpfung blüht
Uns erneuend im Gemüt.
Alles neu, frisch und frei
Macht der holde Mai.

Hermann Adam von Kamp: „Alles neu macht der Mai“

Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.